"(...) Geierhos schichtet und stapelt unterschiedliche Perspektiven in- und übereinander, verwebt Ansichten, schiebt Blickwinkel zusammen und auseinander. Sie spielt mit dem, was dsa Auge sieht oder zu sehen vermeint, vernetzt dabei nicht nur mehrere Raumebenen, sondern verschmilzt auch unterschiedliche Zeitebenen. Auf diese Weise entstehen dichte, komplexe Bildwelten, die sich in einer erzählerischen Zeitlosigkeit auffächern, und durch die Verbindung verschiedener Techniken, Stile und Oberflächenstrukturen zu einer sinnlichen Erinnerung werden. (...)

Geierhos' Bilder sind Erinnerungen an erlebte Situationen. Abstrakte und gegenständliche Eindrücke (...), die in einer gewaltigen und lyrischen, feingliedrigen und dichten Luftigkeit mehr ein atmosphärisches Gesamtgefühl sind als eine exakte Reproduktion des Gesehenen. Bildwelten, sensibel, brachial, erfahrbar."





Badische Neueste Nachrichten, 1.06.2007